Donnerstag, 4. Oktober 2007

Free Burma: Auch Hamburger Blogs sind dabei

Die Aktion für Burma der internationalen Blogger wird auch von Hamburger Blogs unterstützt: Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3.

Mittwoch, 31. Januar 2007

2. Hamburger Vernetzungstreffen

Unter der Überschrift
BürgerInnen – Internet – Einfluss?

laden der AK Neue Medien und der Netzrat Hamburg für
Samstag, den 24. Februar 2007 von 13 - 19 Uhr,
in den Reimarus-Saal der Patriotischen Gesellschaft von 1765 Trostbrücke 6, 20457 Hamburg, zum 2. Hamburger Vernetzungstreffen ein.

Am 24. Februar 2007 soll an konkreten Beispielen beleuchtet werden, ob und inwieweit das Internet zu einer "verbesserten" Beteiligung der Menschen an Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen in Gesellschaft und Politik führt. Nach einer Bestandsaufnahme durch die ReferentInnen wollen wir mit Ihnen diskutieren, ob die virtuelle Welt Einfluss auf die reale gewinnt.

Hamburger Organisationen, Vereine und engagierte BürgerInnen sind eingeladen, über Beteiligungsformen und Gestaltung politischer Prozesse untereinander und mit den eingeladenen Referentinnen und Referenten zu diskutieren. Sie ist auch im Internet – ergänzt durch Links zu thematisch einstimmenden Texten – unter www.hamburg.org/vernetzungstreffen abrufbar.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Klaus Schleisiek, ist folgendes Programm vorgesehen:
Referate
Bürger-Foren Magdeburg
Referentin: Andrea Schwingel, Stadtverwaltung Magdeburg

DEMOS-Projekte Hamburg
Referent: Rolf Lührs, TuTech Hamburg

Blogs als Mittel der Einflußnahme
Referent: Felix Schwenzel, www.wirres.net, Berlin

Abgeordnetenwatch
Referent: Gregor Hackmack, Mehr Demokratie e.V. Hamburg

Podiumsdiskussion
Renate Mitterhuber (Finanzbehörde Hamburg, E-Government), Andrea Schwingel, Felix Schwenzel, Gregor Hackmack, Klaus Schleisiek
Voraussichtliches Ende ist 19.00 Uhr.

Sie können sich online anmelden.

Montag, 26. Juni 2006

Blogschulung des Netzrates

Die Anbieter versprechen, es sei kinderleicht, ein Blog einzurichten. Im Prinzip stimmt das auch. Wer aber mehr möchte, als vorgefertigte Schablonen zu nutzen, stößt schnell an Grenzen. Hier Schwellenängste zu nehmen, hatte sich eine Arbeitsgruppe des Netzrates Hamburg vorgenommen. Die Teilnehmer des ersten Hamburger verNetzungstreffens waren eingeladen, an einer von drei kostenlosen Blogschulungen teilzunehmen. Dank der Unterstützung der Hamburger Volkshochschule konnten rund 25 Teilnehmer im Juni 2006 erfahren, wie ein Blog eingerichtet und den eigenen Vorstellungen entsprechend angepaßt wird.
Eine sorgfältige Vorbereitung durch den Referenten Stephan Rothe beinhaltete "Hausaufgaben" vor dem Termin und "Nachbereitung" anschließend. Im Forum von Hamburg.org wird für die Teilnehmer Support geleistet, soweit Fragen die Schulung betreffen. Da auch dieser ehrenamtlich zu leisten ist, kann niemand ständige Verfügbarkeit erwarten.

Ziel der Workshops war es, Initiativen und Vereinen den Zugang zur Öffentlichkeit zu erleichtern. Hamburg.org bietet seit einigen Monaten auf der Startseite Informationen an, die aus Blogbeiträgen generiert werden. So werden auch Anliegen wahrgenommen, die in anderen Medien untergehen. Die Macher von Hamburg.org hoffen, dass die Teilnehmer spannende Geschichten aus dem politischen, sozialen, kulturellen oder sportlichen Leben Hamburgs schreiben, die zu einer Bündelung der alternativen Öffentlichkeit führen.
Ob weitere Schulungen angeboten werden können, hängt auch von der Nachfrage ab. Da der Netzrat Hamburg, der aus dem Arbeitskreis "Neue Medien" bei der Patriotischen Gesellschaft von 1765 hervorgegangen ist, Vermittlung von Medienkompetenz in seiner Satzung stehen hat, wird er Wege suchen, diesen Auftrag auch in Zukunft umzusetzen.

Dienstag, 6. Juni 2006

Nur die Sterne waren wie gestern

Das zentrale Thema der Ausstellung "Nur die Sterne waren wie gestern" im Leo-Lippmann-Saal in der Hamburger Finanzbehörde am Gänsemarkt ist der Mensch Henryk Mandelbaum. Er musste bei den Krematorien in Auschwitz-Birkenau arbeiten: die Leichen der Ermordeten aus den Gaskammern schleppen, ihnen die Haare abschneiden und die Goldzähne herausbrechen. Sie dann zu den Öfen oder den Verbrennungsgruben hinter dem Krematorium schleifen, um sie dort zu verbrennen.
Henryk Mandelbaum war von Frühjahr 1944 bis Januar 1945 Häftling im so genannten Sonderkommando von Auschwitz. Er war sowohl einer von Hunderten – zumeist jüdischen – Häftlingen, die gezwungen waren, in der Todeszone zu arbeiten, als auch einer der Wenigen, die Auschwitz und die Zeit im Sonderkommandos überlebten. Die Familie, Vater, Mutter, sein Bruder und eine Schwester sind in Auschwitz ermordet worden.
Wie hat ihn sein kurzes, 20-jähriges Leben, sein Leben in einer jüdischen Familie im Vorkriegspolen geprägt, bevor ihn die Gestapo verhaftete? Was hat er in Auschwitz gesehen, erlebt, überlebt? Wie hat er aus der Einsamkeit seiner grauenhaften Erfahrungen ins Leben zurück gefunden? Was hat Auschwitz aus ihm gemacht und was hat er aus seinen Erlebnissen gemacht?
Eindringliche Fotografien und knappe Texte geben ganz persönliche Antworten auf diese Fragen. Die Ausstellung des Bildungswerkes Stanislaw Hantz e.V. besteht aus 48 Fototafeln und 45 Texttafeln. Zur Ausstellung gehört außerdem ein einstündiger Film, in dem Henryk Mandelbaum vor allem an einer Krematoriumsruine in Auschwitz-Birkenau erzählt.

Nur noch bis zum 27. Juni 2006! Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr, am Wochenende von 12.00 bis 18.00 Uhr.

Im Zusammenhang mit dieser Ausstellung finden verschiedene Veranstaltungen statt. Unter anderem am Samstag, 17. Juni, 19.00 h: Die Autorin Karin Graf und der Fotograf Andreas Dahlmeier führen durch ihre Ausstellung.

Im Metropolis läuft eine Filmreihe zum Thema.

Montag, 15. Mai 2006

Blogschulung

Drei Termine für eine kostenlose Blogschulung bietet das Team von hamburg.org an. In Zusammenarbeit mit der VHS Hamburg finden diese Workshops, die auch das Thema RSS miteinschließen, am 9. Juni 2006 in der VHS Berner Heerweg, am 23. Juni 2006 in der VHS Mönckebergstraße und am 26. Juni 2006 in der VHS Waitzstraße statt. Die Schulungen richten sich an Hamburger Initiativen, Vereine und Organisatoren, die ihre Inhalte per Blog präsentieren oder sich über Blogs organisieren wollen. Details finden Sie auf der Startseite von hamburg.org.

Zukunftsfähiges Geld?

Ist unser Geldwesen zukunftsfähig?
Dieser Frage widmet sich Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger am Mittwoch, den 24. Mai 2006 um 19 Uhr im Kirchhof Saal der Patriotischen Gesellschaft von 1765 Trostbrücke 6, 20457 Hamburg, U/S Jungfernstieg/Rathaus.
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger gehört zu den wenigen Ökonomen, die in sachgemäßer Gestaltung des Geldwesens einen Schlüssel zur Lösung der großen sozialen und ökologischen Gegenwartsprobleme wie Armut, Massenarbeitslosigkeit und Naturzerstörung sehen.
Berger leitet das Business Reframing Institute in Karlsruhe.
Mit dieser Veranstaltung startet der Arbeitskreis "Zukunftsfragen" die Reihe der Geldgespräche, die sich an Wirschaftsfachleute und interessierte Laien richten und in unregelmässiger Folge unterschiedliche Aspekte unseres Geldes beleuchten wird.
"Über Geld spricht man nicht!" - so haben wir es gelernt. Aber gerade dieses Motto verhindert, dass wir über das Wesen und die Wirkung des Geldes nachdenken. Dabei wissen wir doch alle: Geld regiert die Welt. Arbeitsplätze, Kindergärten, Schulen, Renten, Gesundheitssystem - alle diese politischen Handlungsfelder sind in die "Geldklemme" geraten - und ein Ausweg ist nicht in Sicht.
Wir müssen verstehen, was Geld ist, wie es genutzt wird, und dass es auch zum Schaden einer Volkswirtschaft missbraucht werden kann. Hier soll ein Diskussionsprozess darüber initiiert werden, wie ein
Geldsystem gestaltet sein muss, damit es Mensch und Wirtschaft nachhaltig befördert und nicht stranguliert.

Anmeldungen möglichst bis zum 19. 05. 2006 bei info (at) patriotische-gesellschaft.de oder per Fax unter 040-37 80 94.

Sonntag, 7. Mai 2006

Hamburg 2006mal fair: Fair kicken bei der Mini-WM

Pressemeldung des Senats (05. Mai 2006/ t-05):

Hamburg-Fußbälle aus fairem Handel kommen ins Spiel

Zu den Finalspielen der Hamburger Mini-WM im Stadtpark treten am kommenden Dienstag rund 1000 Schüler an.

Dabei geht es den jugendlichen Kickern weniger um den Sieg ihrer Mannschaft, als vielmehr um den Transport einer Botschaft der weltweiten Fairness. Jede Klasse der sechs beteiligten Hamburger UNESCO-Projektschulen vertritt dabei eine der 32 Fußballnationen.

Der Anstoß erfolgt mit einem fair gehandelten rot-weißen Hamburg Fußball aus einer limitierten Auflage, am
Dienstag, dem 09.Mai von 12 bis 16 Uhr
im Stadtpark, Große Wiese gegenüber Planetarium


Insgesamt werden in den kommenden Monaten bei zahlreichen Veranstaltungen genau 2006 dieser exklusiv gestalteten, handgenähten Fußbälle mit dem Hamburger Logo ins Spiel gebracht – als gemeinsame Aktion eines Bündnisses für fairen Handel, das vom Hamburger Senat unterstützt wird.

Mehr zu den Bällen unter
www.hamburg2006malfair.de

Samstag, 6. Mai 2006

Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg

Ein Gartenstück für Rosa LuxemburgIn Eimsbüttel in einem Abschnitt von "Wehbers Park" möchte der Künstler Gerd Stange ein Stück Gefängnisgarten wiedererstehen lassen. Aus dem "Arme-Leute-Garten" wird "Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg". Damit soll an eine weitgehend unbekannte oder zumindest vergessene Seite von Rosa Luxemburg erinnert werden.

Peggy Parnass und Rolf Zander lesen dort am 7. Mai ab 15:00 Uhr Texte und Gedichte von Heinrich Heine und Vladimir Majakowskij sowie Briefe, die Rosa Luxemburg an Sophie Liebknecht und ihre Sekretärin Mathilde Jacob schrieb.

Weitere Infos:
hh-online.com
Flieder für Rosa (taz)
Gerd Stange: Ein Gartenstück für Rosa Luxemburg

Samstag, 29. April 2006

Bayern Vorbild für Hamburg?

Hamburg hat seine Abgeordnetenbefragung, Bayern seine Fragen an den Kultusminister Siegfried Schneider. Während in Hamburg "Mehr Demokratie" die Seite für die Bürgerschaftsbefragung betreibt, ist das in Bayern das Inn-Isen-Salzach-Vils Bürgernetz. Die Befragung des Kultusministers begann Ende April 2006 mit der Frage, ob Schüler rechtlos seien. Eine Antwort liegt noch nicht vor, wird aber erwartet.
Die Befragung hat einen Vorläufer: Seit Juli 2005 stellt sich der MdB Stephan Meyer dem Informationswunsch der Bürgernetzler. Themen waren unter anderem:
  • Wie soll das werden mit der Rente mit 67?
  • Ist die Innere Sicherheit in Gefahr?
  • Rechnen Sie damit, dass die Arbeitslosenzahlen weiter sinken?
Die Fragesteller erläutern ihre Frage und die Antwort ist jeweils ausführlich, wenn auch erwartbar, wenn man weiß, dass der MdB Mitglied der CDU ist.
Fragen und Antworten sind beim IIVS Bürgernetz dokumentiert.

Bisher haben sich die SenatorInnen Hamburgs noch nicht einer solchen Befragung gestellt. Von einem Hamburger CDU-MdB wird berichtet, er habe wutschnaubend seine Bürgersprechstunde verlassen, als er tatsächlich mit einem Ansinnen konfrontiert wurde, das den Bürgern auf dem Herzen, in diesem Fall auf den Ohren, lag.

Die bayerische Initiative zeigt, dass sich etwas tut in diesem Land hinsichtlich der Bürgernetze. Ein Austausch, nicht nur per Mail oder Foren, könnte die Bewegung vorwärts bringen.

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